Der Riesenstein
Das einzig Positive, was mir die Coronapandemie beschert hat, ist meine Bouldermatte. Die Kletterhallen waren geschlossen und das gab mir den letzten Arschtritt mir endlich eine solche Matte zu besorgen. Seitdem bin ich recht häufig am nahegelegenen Riesenstein anzustreffen und erfreue mich am Naturerlebnis in Stadtnähe.
Der Riesenstein ist ein ehemaliger, kleiner Steinbruch keine zehn Minuten hangaufwärts von der Heidelberger Altstadt. Das macht die Anreise mit ÖPNV recht bequem. Gebouldert wird hauptsächlich an zwei größeren Felsblöcken, die interessant aufeinander geschichtet sind.
Das jahrzehntelange Klettern an den zwei Blöcken hat eine Vielzahl an Boulderdefinitionen hervorgebracht. Dazu kommen noch Unmengen Varianten und Kombinationen. Insbesondere Eliminationsboulder, die bestimmte Griffe und Kanten wegdefinieren, lassen sich nur schwer in einem Boulderführer in Buchform abbilden. Deswegen habe ich vor einigen Wochen damit begonnen, einen Webseite zu erstellen, die möglichst genau die vielen Boulderdefinition aufzeichnet.
https://tetzank.github.io/riesenstein/
Die Webseite befindet sich noch im Aufbau, verzeichnet aber jetzt schon eine gute Anzahl an Herausforderungen, denen man sich am Riesenstein stellen kann. Die Hauptsache ist allerdings, dass man Spaß am Fels und der Natur hat.
Hier ein paar Eindrücke von einigen Bouldern, die auch für mich machbar sind:
Südostkante 6A:
Smith’s Overhang 6A:
Mühe Klassik 6B:
Klettern bis in den Sonnenuntergang!
Und der Superklassiker, den man als Erstes sieht, wenn man ankommt, Gorillahangel 6C: